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Selbst- und Sozialkompetenz

Selbst- und Sozialkompetenz von Kindern - Tipps und Beratung

Gut vorbereitet in die Schule

Mit dem Kindergarten oder der ersten Klasse beginnt für Ihr Kind ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Mit diesen Tipps können Sie sich gemeinsam darauf vorbereiten.

Alltag spielerisch üben

  • Rucksack packen, Pausenbrot einpacken, selbstständig anziehen
  • Uhrzeiten üben: Wann ist Schulbeginn? Wie lange dauert eine Lektion?

Routinen einführen

  • Regelmässige Schlafenszeiten und Morgenabläufe (ca. 2 Wochen vor Schulstart)
  • Selbstständiges Aufstehen mit Wecker üben.

Schulweg trainieren

  • Den Weg gemeinsam gehen.
  • „Was-wäre-wenn“-Fragen stellen: „Was machst du, wenn du dich verläufst?“

Gefühle besprechen

  • Unsicherheiten ernst nehmen, Ängste benennen dürfen.
  • Positive Perspektive stärken: „Worauf freust du dich am meisten?“

Freude wecken

  • Ein schönes Etui, eine coole Znünibox oder ein Schulstartritual (z. B. Wunschstein, Glücksbringer)
  • Schulstart spielerisch thematisieren mit Büchern

Sackgeld: Wann und wie viel ist sinnvoll?

Viele Kinder erhalten ein Sackgeld (Taschengeld). Das ist eine gute Möglichkeit, um den Umgang mit Geld früh zu lernen. Hier finden Sie Tipps zum «richtigen» Zeitpunkt und zu Regeln rund ums Sackgeld.

Sprechen Sie über Geld

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Geld, damit es versteht, woher es kommt und den Umgang damit lernen kann.
  • Interessieren Sie sich für die (Kauf-)Wünsche Ihres Kindes.
  • Unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind über erfüllbare und unerfüllbare Wünsche.
  • Treffen Sie klare Vereinbarungen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Es gibt kein bestimmtes Alter, sondern dies hängt vor allem von der Reife und dem Interesse des Kindes ab. Eine Möglichkeit ist die 1. Klasse, da die Kinder dann Rechnen lernen und selbstständiger werden.

Erklärvideo für Kinder

Wie viel Taschengeld ist sinnvoll?

Auch dies ist individuell. Nicht jede Familie kann oder will den Kindern ein Sackgeld geben. Das Bezahlen von Taschengeld ist freiwillig. Grundsätzlich sollte sich die Höhe am Alter des Kindes und an den finanziellen Möglichkeiten der Familie orientieren.

Bei Kindern der Unterstufe kann man zusätzlich einen Sparbetrag geben. So lernen sie, nicht alles Geld sofort auszugeben. Ältere Kinder können selbst entscheiden, wie viel vom Taschengeld sie sparen möchten.

Mein Kind vaped! Was kann ich tun?

Vapes sind E-Zigaretten, die wie dünne Leuchtstifte aussehen. Da sie bunt sind und einen fruchtigen Geschmack haben, sind sie auch für Kinder attraktiv. So können Sie das Thema mit Ihrem Kind besprechen.

Informieren Sie sich über Vapes

Die Seite feel-ok.ch/vape informiert umfassend über Vapes und bietet ein Quiz dazu. Nur wenn Sie selbst gut Bescheid wissen, können Sie mit Ihrem Kind ein sachliches Gespräch darüber führen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind auf Augenhöhe

Das Gespräch sollte zum Ziel haben zu verstehen, was Ihr Kind konsumiert, was die Gründe dafür sind und ob es sich der Folgen für seine Gesundheit bewusst ist. Hören Sie zu und zeigen Sie Verständnis, aber erklären Sie auch, warum Sie sich Sorgen machen.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass andere mit ihm Geld verdienen wollen

Vapes sind bunt, schmecken fruchtig und sind regelmässig auf TikTok zu sehen. Das ist kein Zufall, sondern Werbung. Es ist gut, wenn sie sich dessen bewusst sind. «Kaufen wir etwas, weil es uns nützt oder guttut, oder weil andere davon profitieren?»

Verbringen Sie Zeit mit Ihrem Kind

Kinder und noch mehr Jugendliche wollen oft Zeit mit Gleichaltrigen verbringen. Bieten Sie trotzdem gemeinsame Aktivitäten an wie Gamen, Sport oder Ausflüge. Die stärkt die Beziehung, und eine gute Beziehung ist die Grundlage für die Bewältigung vieler Schwierigkeiten.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch

Wenn Sie merken, dass es Ihrem Kind nicht gut geht oder dass es regelmässig vaped, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Je früher, desto besser.

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